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Gillian Anderson
  Geboren am 09. August 1968 in Chicago, USA


Darstellerin


Filmographie: (Auswahl)

Darstellerin:
2008   New York für Anfänger (How To Lose Friends & Alienate People)
2006   Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht (Last King of Scotland, The)
2000   Haus Bellomont (House of Mirth, The)
2000   Akte X - Existence (X-Files: Existence, The)
1998   Leben und Lieben in L.A. (Playing by Heart)

Biographie:
Gillian Anderson wurde in Chicago, Illinois geboren. Im Alter von zwei Jahren zog ihre Familie nach London, wo Gillian die folgenden neun Jahre ihrer Kindheit verbrachte. Schließlich kehrten die Andersons wieder in die USA zurück und ließen sich in Grand Rapids, Michigan nieder. Anderson begann bereits während ihrer High-School-Zeit mit der Schauspielerei, indem sie in Laientheaterproduktionen auftrat. Später studierte sie an der Goodman Theater School der DePaul University in Chicago, wo sie im Alter von 22 Jahren ihren Abschluss machte. Danach zog sie nach New York, um ihre Karriere als Schauspielerin voranzutreiben. In New York spielte sie in einer Inszenierung des Manhattan Theatre Club von Alan Ayckbornes Absent Friends, für den sie 1991 den Theatre World Award erhielt. Darüber hinaus trat sie am Long Wharf Theatre in New Haven, CT. in Christopher Hamptons The Philanthropist auf. Kurze Zeit später entschloss sie sich, nach Los Angeles zu gehen, um ihr Glück im Film- und Fernsehbusiness zu versuchen.

Im September 1993 sprach Anderson für einen Fox-Pilotfilm namens Akte X vor, für die Rolle der „Dana Scully“, eine Rolle, die sie über Nacht berühmt machen und ihr auf Anhieb internationale Beachtung schenken sollte. Im Laufe der folgenden neun Jahre wurde Andersons Arbeit an der Serie mit zwei Screen Actors Guild Awards, einem Emmy, einem Golden Globe in der Kategorie „Best Actress in a Drama Series“ und unzähligen Nominierungen honoriert. 1998 konnte sie ihre Figur der „Dana Scully“ auch in der auf der Serie basierenden Leinwand-Adaption The X-Files: Fight the Future (Akte X – Der Film) verkörpern. 1999 schrieb Anderson Akte X-Geschichte, nämlich als erste Frau, die bei einer Episode der Serie (mit dem Titel All Things) als Autorin und Regisseurin fungierte.

Im Kino konnte man Anderson in The Mighty (The Mighty – Gemeinsam sind sie stark, 1998) neben Kieran Culkin bewundern sowie in Playing By Heart (Leben und Lieben in L.A., 1998), in dem unter anderem Ellen Burstyn, Sean Connery, Angelina Jolie und Madeline Stowe ihre Partner waren. House of Mirth (2000) von Terrence Davies wurde von den Kritikern des Rolling Stone, von Entertainment Weekly, Newsday, New York Daily News, The Village Voice und The New York Press in die Liste der Top-Ten-Filme des Jahres 2000 aufgenommen. Für ihr Porträt der Lily Bart gewann sie sowohl den British Independent Film Award als „Beste Schauspielerin“ sowie den Best Performance Award des Village Voice Film Critic’s Poll.

Für ihre Hauptrolle neben Robert Carlyle in The Mighty Celt (2005), zu dem Pearse Elliot Drehbuch und Regie beisteuerte, wurde Anderson bei den IFTA Awards mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Einen Cameo-Auftritt absolvierte sie außerdem in Michael Winterbottoms Komödie Tristram Shandy: A Cock and Bull Story (2005), der von der internationalen Kritik hoch gelobt wurde.
In dem BBC-Mehrteiler Bleak House, einer Neuverfilmung des gleichnamigen Klassikers von Charles Dickens, spielte Anderson die gefühlskalte Lady Dedlock. Diese Rolle brachte ihr 2006 eine Nominierung als Beste Darstellerin bei den British Academy of Film and Television Awards ein.

Zu ihren jüngsten Filmen gehören der zweite Leinwandauftritt von Mulder und Scully The X-Files: I Want to Believe (Akte X – Jenseits der Wahrheit, 2008) und der Oscar-preisgekrönte The Last King of Scotland (Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht, 2006), den Kevin MacDonald inszenierte und in dem Forest Whitaker die Hauptrolle spielte. Demnächst kann man Gillian Anderson in Boogie Woogie (2008) und Smell of Apples (2009) sehen.