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Hans Zimmer
  Geboren am 12. September 1957 in Frankfurt, Deutschland


Komponist


Filmographie: (Auswahl)

Komponist:
2008   Kung Fu Panda (Kung Fu Panda)
2008   The Dark Knight (Dark Knight, The)
2008   Frost/Nixon (Frost/Nixon)
2007   Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt (Pirates of the Caribbean - At World´s End)
2007   Die Simpsons - Der Film (Simpsons Movie, The)
2006   The Da Vinci Code - Sakrileg (Da Vinci Code, The)
2006   Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik II (Pirates of the Caribbean II - Dead Man´s Chest)
2006   Liebe braucht keine Ferien (Holiday, The)
2005   Ring II (Ring Two, The)
2005   Batman Begins (Batman Begins)
2005   Madagascar (Madagascar)
2005   The Weather Man (Weather Man, The)
2004   King Arthur (King Arthur)
2004   Lauras Stern ()
2004   Thunderbirds (Thunderbirds)
2004   Große Haie - kleine Fische (Shark Tale)
2004   Spanglish (Spanglish)
2003   Fluch der Karibik (Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl)
2003   Tränen der Sonne (Tears of the Sun)
2003   Tricks (Matchstick Men)
2003   Last Samurai (Last Samurai, The)
2003   Was das Herz begehrt (Something´s Gotta Give)
2002   Spirit - Der wilde Mustang (Spirit: Stallion of the Cimarron)
2002   The Ring (Ring, The)
2001   Hannibal (Hannibal)
2001   Pearl Harbor (Pearl Harbor)
2001   Das Versprechen (Pledge, The)
2001   Unterwegs mit Jungs (Riding in Cars with Boys)
2001   Invincible - Unbesiegbar (Invincible)
2001   Black Hawk Down (Black Hawk Down)
2001   Pearl Harbor - Director´s Cut (Pearl Harbor - Director´s Cut)
2000   Gladiator (Gladiator)
2000   Der Weg nach El Dorado (Road to El Dorado, The)
2000   Mission: Impossible II (Mission: Impossible II)
2000   Mit oder Ohne - Was Männer haben sollten (Everlasting Piece, An)
1999   Der Chill Faktor (Chill Factor)
1998   Der schmale Grat (Thin Red Line, The)
1997   Projekt: Peacemaker (Peacemaker, The)
1997   Besser geht´s nicht (As Good As It Gets)
1996   Operation: Broken Arrow (Broken Arrow)
1995   The Game Of Love (Something to Talk About)
1995   Nine Months (Nine Months)
1994   Der König der Löwen (Lion King, The)
1993   True Romance (True Romance)
1993   Codename: Nina (Point of No Return)
1992   Eine Klasse für sich (League of Their Own, A)
1991   In Sachen Henry (Regarding Henry)
1991   Thelma und Louise (Thelma and Louise)
1991   Backdraft - Männer, die durchs Feuer gehen (Backdraft)
1990   Ein Vogel auf dem Drahtseil (Bird on a Wire)
1988   Paperhouse - Alpträume werden wahr (Paperhouse)

Biographie:
HANS ZIMMER genießt als Komponist höchstes Ansehen in der Filmindustrie und hat inzwischen über hundert Filmkompositionen vorzuweisen. Doch zunächst schlug der Deutsche als Mitglied der Popgruppe The Buggles hohe Wellen. Mit der Gruppe läutete er 1982 eine neue Ära ein, als der Clip zu ihrem Welthit „Video Killed the Radio Star“ als erstes Musikvideo überhaupt auf MTV lief.

Im gleichen Jahr fasste Zimmer als Filmkomponist Fuß, als er zusammen mit dem berühmten Stanley Myers (THE DEER HUNTER („Die durch die Hölle gehen“, 2006)) die Musik für das hochgelobte Drama MOONLIGHTING („Schwarzarbeit“, 1982) schrieb. Das Duo setzte seine Zusammenarbeit mit Stephen Frears’ MY BEAUTIFUL LAUNDRETTE („Mein wunderbarer Waschsalon“, 1985) und Nicolas Roegs INSIGNIFICANCE („Die verflixte Nacht, 1985) fort und kombinierten erfolgreich moderne Synthesizer-Klänge mit klassischen Melodien. Nach fünfzehn Gemeinschaftsarbeiten mit Meyers begann Zimmer seine Solokarriere 1988 mit A WORLD APART („Zwei Welten“, 1988).

Einen Wendepunkt in seiner Karriere stellte 1988 Barry Levinsons RAIN MAN („Rain Man“) dar, der den Oscar® als Bester Film gewinnen konnte und Zimmer seine erste Nominierung für einen Academy Award bescherte. Im Jahr darauf schrieb er erneut den Score für einen Film, der als Bester Film mit einem Oscar® bedacht wurde: DRIVING MISS DAISY („Miss Daisy und ihr Cheuffeur“, 1989) mit Jessica Tandy und Morgan Freeman.

1995 zementierte Zimmer seinen Ruf als musikalisches Allround-Talent: Er gewann den Oscar® und den Golden Globe für seine Musik zu Disneys Blockbuster THE LION KING („Der König der Löwen“, 1994) – einer der meistverkauften Soundtracks aller Zeiten. Seine Musik ist auch in der preisgekrönten Bühnenversion zu hören, die 1998 den Tony für das Beste Musical und einen Grammy (Best Original Cast Album) gewann. Zimmer wurde mit sechs weiteren Oscar®-Nominierungen bedacht: für RAIN MAN („Rain Man“, 1988), THE PREACHER’S WIFE („Rendezvous mit einem Engel“, 1996), AS GOOD AS IT GETS („Besser geht’s nicht“, 1997), THE THIN RED LINE („Der schmale Grat“, 1998), THE PRINCE OF EGYPT („Der Prinz von Ägypten“, 1998) und schließlich für GLADIATOR („Gladiator“, 2000), für den er außerdem einen Golden Globe und eine Grammy-Nominierung ergatterte.

Mit seiner Karriere in vollem Schwung bemühte sich Zimmer, sich ebenfalls als Mentor zu verdingen – eine Erfahrung, von der er mit Stanley Myers so stark profitiert hatte. In einem Think Tank in Santa Monica offerierte er jungen Komponisten mit brandneuer Technologie und einem zu jeder Zeit hilfreichen Umfeld eine Möglichkeit, ins Business einzusteigen. Dieser Ansatz erwies sich als Grundstein für die Karrieren von mittlerweile höchst angesehenen Filmkomponisten wie Mark Mancina, John Powell, Harry Gregson-Williams, Nick Glennie-Smith und Klaus Badelt.

Im Jahr 2000 schrieb Hans Zimmer die Musik für Ridley Scotts GLADIATOR („Gladiator“), wofür er eine Oscar®-Nominierung erhielt, sowie einen Golden Globe und einen Broadcast Film Critics Award. Der Soundtrack verkaufte sich mehr als drei Millionen mal und inspirierte ein zweites Album, „Gladiator: More Music from the Motion Pictures“. In diesem Jahr steuerte Zimmer zudem die Scores von MISSION: IMPOSSIBLE II („Mission: Impossible II“, 2000), THE ROAD TO EL DORADO („Der Weg nach El Dorado“, 2000) und AN EVERLASTING PIECE („Mit oder ohne – Was Männer haben sollten“, 2000) bei.

Zu seinen weiteren beeindruckenden Filmmusiken gehören die Jerry-Bruckheimer-Produktionen DAYS OF THUNDER („Tage des Donners“, 1990) und PEARL HARBOR („Pearl Harbor“, 2001) sowie Gore Verbinskis THE RING („Ring“, 2002), vier weitere Filme von Ridley Scott, MATCHSTICK MEN („Tricks“, 2003), HANNIBAL („Hannibal“, 2001), BLACK HAWK DOWN („Black Hawk Down“, 2001) (ebenfalls produziert von Bruckheimer) und THELMA AND LOUISE („Thelma and Louise“, 1991), Penny Marshalls RIDING IN CARS WITH BOYS („Unterwegs mit Jungs“, 2001) und A LEAGUE OF THEIR OWN („Eine Klasse für sich“, 1992), TRUE ROMANCE („True Romance“, 1993), TEARS OF THE SUN („Tränen der Sonne“, 2003), Ron Howards BACKDRAFT („Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen“), SMILLA’S SENSE OF SNOW („Fräulein Smillas Gespür für Schnee“, 1997) und der Animationsfilm SPIRIT: STALLION OF THE CIMARRON („Spirit – Der wilde Mustang“, 2002), für den er auch als Ko-Autor von vier Songs mit Bryan Adams verantwortlich zeichnete, darunter der für einen Golden Globe nominierte „Here I Am“.

Beim 27. jährlichen Flanders International Film Festival trat Zimmer erstmals live auf – mit einem 100-köpfigen Orchester und einem 100-köpfigen Chor. Dafür wählte er Meilensteine seiner Karriere aus und stellte neu orchestrierte Versionen von GLADIATOR, MISSION: IMPOSSIBLE II, RAIN MAN, THE LION KING und THE THIN RED LINE („Der schmale Grat“, 1998) vor. Das Konzert wurde aufgezeichnet und als Album unter dem Titel „The Wings Of A Film: The Music of Hans Zimmer“ veröffentlicht.

2003 stellte Zimmer THE LAST SAMURAI („Last Samurai“) seine hundertste Filmmusik fertig. Für sie erhielt er Nominierungen für einen Golden Globe und einen Broadcast Film Critics Award. Seine jüngsten Credits umfassen zudem Nancy Meyers’ Komödie SOMETHING’S GOTTA GIVE („Was das Herz begehrt“, 2003), die animierten DreamWorks-Filme SHARK TALE („Große Haie – Kleine Fische“, 2004) und MADAGASCAR („Madagascar“, 2005), James L. Brooks’ SPANGLISH („Spanglish“, 2004), THE RING 2 („Ring 2“, 2005), den Sommer-Blockbuster BATMAN BEGINS („Batman Begins“, 2005) und Gore Verbinskis THE WEATHER MAN („The Weather Man“, 2005). Zuletzt schrieb Zimmer den Score für Ron Howards Blockbuster THE DA VINCI CODE („The Da Vinci Code – Sakrileg“, 2006) und Nancy Meyers’ neuen Film HOLIDAY (2006) mit Kate Winslet, Cameron Diaz, Jack Black und Jude Law.

Weitere Ehrungen und Preise für Hans Zimmer umfassen den angesehenen Lifetime Achievement Award in Film Composition des National Board of Review und den Frederick Loewe Award 2003 beim Palm Springs International Film Festival. Zimmer erhielt von ASCAP zudem den Henry Mancini Award for Lifetime Achievement.

Zimmer und seine Frau leben in Los Angeles. Er ist Vater von vier Kindern.