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Steve Martin
  Geboren am 14. August 1945 in Waco, Texas, USA


Darsteller, Autor, Produzent


Filmographie: (Auswahl)

Darsteller:
2009   Der rosarote Panther 2 (Pink Panther 2)
2006   Der Rosarote Panther (The Pink Panther)
2005   Im Dutzend billiger 2 - Zwei Väter drehen durch (Cheaper by the Dozen 2)
2003   Haus über Kopf (Bringing Down the House)
2003   Looney Tunes: Back in Action (Looney Tunes: Back in Action)
2003   Im Dutzend billiger (Cheaper By The Dozen)
1999   Fantasia 2000 (Fantasia 2000)
1999   Bowfingers große Nummer (Bowfinger)
1999   Schlaflos in New York (Out of Towners, The)
1996   Immer Ärger mit Sergeant Bilko (Sgt. Bilko)
1992   Housesitter - Lügen haben schöne Beine (HouseSitter)
1991   Grand Canyon - Im Herzen der Stadt (Grand Canyon)
1991   L.A. Story (L.A. Story)
1991   Vater der Braut (Father of the Bride)
1987   Ein Ticket für zwei (Planes, Trains and Automobiles)
1986   Drei Amigos (Three Amigos)
1984   Solo für Zwei (All of me)
1982   Tote tragen keine Karos (Dead Men Don´t Wear Plaid)

Regie:
2008   Horton hört ein Hu! (Horton Hears a Who!)

Produzent:
1991   L.A. Story (L.A. Story)

Executive Producer:
1986   Drei Amigos (Three Amigos)

Autor:
2009   Der rosarote Panther 2 (Pink Panther 2)
2006   Der Rosarote Panther (The Pink Panther)
1999   Bowfingers große Nummer (Bowfinger)
1991   L.A. Story (L.A. Story)
1986   Drei Amigos (Three Amigos)
1982   Tote tragen keine Karos (Dead Men Don´t Wear Plaid)

Biographie:
Der Schauspieler, Komiker, Autor, Dramatiker und Produzent Steve Martin war als Darsteller und Autor maßgeblich an einigen der erfolgreichsten Filme der jüngeren Zeit beteiligt. Jetzt ist er zum zweiten Mal in der Rolle des Tom Baker zu sehen, die ihm in CHEAPER BY THE DOZEN („Im Dutzend billiger“, 2003) das bislang höchste Einspielergebnis seiner Karriere bescherte.

Erst kürzlich erhielt Martin den vom Kennedy Center jährlich verliehenen Mark Twain Prize for American Humor für sein Lebenswerk.

Zu Martins jüngsten Arbeiten zählt die auf seinem gleichnamigen Bestseller-Roman basierende Komödie SHOPGIRL (2004) mit Claire Danes und Jason Schwartzman, an der er sich zudem als Drehbuchautor, Darsteller und Produzent beteiligte. Darin beschreibt er die komplexe Beziehung zwischen einer jungen Frau, die von einer großen Karriere als Künstlerin träumt und derweil am Handschuh-Tresen bei Saks Fifth Avenue arbeitet, und einem wohlhabenden älteren Herrn, der noch immer viel über die Liebe muß. Demnächst sieht man den vielseitigen Künstler in der legendären Rolle des Inspector Clouseau in THE PINK PANTHER („Der rosarote Panther“), bei dem Martin einmal mehr mit Regisseur Shawn Levy sowie Beyoncé Knowles und Kevin Kline zusammen gearbeitet hat. In den Jahren 2001 und 2003 begeisterte Steve Martin als Moderator der Academy Awards. Die 75. Oscar-Verleihung im Jahr 2003 erhielt sieben Emmy-Nominierungen, darunter für die beste Einzelleistung in einer Show oder einem Musikprogramm. Im Februar desselben Jahres unterhielt Martin die Filmwelt als Partner von Queen Latifah in der Hitkomödie BRINGING DOWN THE HOUSE („Haus über Kopf“, 2003). Dabei kam es erstmals zu einer Kooperation mit Adam Shankman, dem Regisseur von CHEAPER BY THE DOZEN 2 („Im Dutzend billiger 2 – Zwei Väter drehen durch!“, 2005).

Der aus Waco, Texas stammende und in Südkalifornien aufgewachsene Steve Martin begann seine Karriere Ende der 60er Jahre als Fernsehschreiber. Für seine Arbeit an der Hitserie „The Smothers Brothers Comedy Hour“ erhielt er einen Emmy. Wenig später performte er seine eigenen Stücke in Clubs und Fernsehshows. Zahlreiche Male durfte sich das Publikum über Martins Auftritte bei „The Tonight Show Starring Johnny Carson“ freuen, denen mehrere Engagements als Gastgeber des bahnbrechenden „Saturday Night Live“ Formats folgten. Als Hauptdarsteller und Ko-Autor sah man ihn bei vier der erfolgreichen Fernsehspecials. Zu seinen landesweiten Tourneen kamen so viele Zuschauer, dass oftmals selbst die größten Veranstaltungsorte nur mehr Stehplätze anbieten konnten.

Zwei begehrte Grammys gab es für seine beiden Comedy-Alben „Let’s Get Small“ und „A Wild and Crazy Guy“, eine goldene Schallplatte für die Single „King Tut“. 2003 ehrte man den Ausnahme-Performer mit einem Country-Grammy für sein Banjo-Spiel auf „Earl Scruggs’ 75th Anniversary Album“. Bereits Martins erstes Filmprojekt, der Kurzfilm THE ABSENT-MINDED WAITER, bei dem er Hauptrolle und Drehbuch übernahm, erhielt 1977 eine Oscar-Nominierung. 1979 absolvierte er schließlich als Co-Autor und Hauptdarsteller sein Langfilmdebüt mit THE JERK („Reichtum ist keine Schande“) von Carl Reiner. An der Seite von Bernadette Peters überzeugte er wenig später in Herbert Ross’ bittersüßer Musikkomödie PENNIES FROM HEAVEN („Tanz in den Wolken“, 1981). Als Ko-Autor und Hauptdarsteller begeisterte Steve Martin daraufhin mit der Detektiv-Persiflage DEAD MEN DON’T WEAR PLAID („Tote tragen keine Karos“, 1982) sowie als THE MAN WITH TWO BRAINS („Der Mann mit den zwei Gehirnen“, 1983), beide Male in Zusammenarbeit mit Carl Reiner. 1984 ehrten ihn die New York Film Critics Association sowie das National Board of Review als Besten Darsteller für seine großartige Leistung neben Lily Tomlin in ALL OF ME („Solo für zwei“, 1984), seine vierte Zusammenarbeit mit Reiner.
1987 brachte ihm der Hit ROXANNE („Roxanne“), eine Neufassung der Legende um Cyrano de Bergerac, nicht nur die Gunst des Publikums, sondern auch eine Auszeichnung als Bester Darsteller von der Los Angeles Film Critics Association und einen Drehbuchpreis der Writers Guild of America ein. Martin hatte sich auch als Ausführender Produzent an dem Projekt beteiligt. Wenig später überzeugte er neben Michael Caine in der Erfolgskomödie DIRTY ROTTEN SCOUNDRELS („Zwei hinreißend verdorbene Schurken“, 1988), bei der es zur zweiten Kooperation mit Regisseur Frank Oz nach LITTLE SHOP OF HORRORS („Der kleine Horrorladen“, 1986) kam. In der Horrorkomödie hatte er einen verrückten Zahnarzt gespielt. Im Jahr darauf stand er neben Mary Steenburgen und Dianne Wiest für Ron Howards gefühlvolle Familienkomödie PARENTHOOD („Eine Wahnsinnsfamilie“, 1989) vor der Kamera. Als Autor, Hauptdarsteller und Ausführender Ko-Produzent arbeitete der Star anschließend an dem Kritikerliebling L.A. STORY („Los Angeles, ich Liebe Dich“, 1990), bevor er ein Cameo in Lawrence Kasdans gefeiertem GRAND CANYON („Grand Canyon“, 1991) absolvierte. Als FATHER OF THE BRIDE („Vater der Braut“, 1991) an der Seite von Diane Keaton erhielt Martin einen People’s Choice Award als Lieblingsschauspieler in einer Komödie. Wenig später erhielt er erneut diese Auszeichnung für seine Leistung neben Goldie Hawn in der Komödie HOUSESITTER („Housesitter – Lügen haben schöne Beine“, 1992).
Mit Diane Keaton arbeitete der Ausnahmeschauspieler schließlich zum zweiten Mal für das Hitsequel FATHER OF THE BRIDE 2 („Ein Geschenk des Himmels – Vater der Braut 2“, 1995) zusammen, für das er eine Golden Globe Nominierung erhielt. Für seine packende Darstellung in David Mamets Thriller THE SPANISH PRISONER („Die unsichtbare Falle“, 1997) gab es anschließend Kritikerlob von allen Seiten. 1999 strapazierte Steve Martin schließlich als Darsteller und Autor die Lachmuskeln der Zuschauer mit BOWFINGER („Bowfingers große Nummer“). Frank Oz’ Komödie mit Eddie Murphy in einer Doppelrolle wurde auf dem Festival von Deauville gezeigt. Zu Martins weiteren Filmen zählen John Hughes’ PLANES, TRAINS AND AUTOMOBILES („Ein Ticket für zwei“, 1981) mit John Candy sowie die Westernpersiflage THREE AMIGOS („Drei Amigos“, 1986) mit Martin Short und Chevy Chase.

Im Herbst 1993 kam es zur Uraufführung von Martins erstem Bühnenstück, der tragikomischen Arbeit „Picasso at the Lapin Agile“, am angesehenen Steppenwolf Theatre von Chicago. Nach einer verlängerten Spielzeit in Chicago, wo das Stück gute Kritiken erntete, begeisterte das Werk auch die Zuschauer in Boston und Los Angeles sowie Off-Broadway am Promenade Theatre in New York. Noch immer wird der Stoff weltweit aufgeführt. Martins Einakter „WASP“ feierte 1995 am New Yorker Public Theatre Premiere. „The Underpants“, eine schwarze Komödie nach Carl Sterneims Original von 1911, wurde 2002 Off-Broadway von der Classic Stage Company inszeniert. 1996 ehrte das dem American Film Institute angeschlossene Third Decade Council Steve Martin mit einer Retrospektive am U.S. Comedy Arts Festival. Während der Feierlichkeiten überreichte man ihm eine Auszeichnung für sein Lebenswerk. Zuletzt ehrte ihn die American Cinematheque für seine filmischen Leistungen.