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Jeremy Irons
  Geboren am 19. September 1948 in Cowes, Isle of Wight, England


Darsteller


Filmographie: (Auswahl)

Darsteller:
2009   Der rosarote Panther 2 (Pink Panther 2)
2006   Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (Eragon)
2006   Inland Empire (Inland Empire)
2005   Königreich der Himmel (Kingdom of Heaven)
2005   Casanova (Casanova)
2004   Being Julia (Being Julia)
2004   Der Kaufmann von Venedig (Merchant of Venice, The)
2002   The Time Machine (Time Machine, The)
2002   And Now... Ladies & Gentlemen (And Now... Ladies & Gentlemen)
2001   Der vierte Engel (Fourth Angel, The)
2000   Dungeons & Dragons (Dungeons & Dragons)
1997   Lolita (Lolita)
1992   Kafka (Kafka)
1988   Die Unzertrennlichen (Dead Ringers)
1981   Die Geliebte des französischen Leutnants (French Lieutenant´s Women, The)

Biographie:
Jeremy Irons teilt seine Zeit zwischen Theaterbühne und Kinoleinwand. Seine Karriere begann am Theater in England, am Bristol Old Vic; sein Debüt in London hatte er in "Godspell" in der Rolle von Johannes dem Täufer. Seine Arbeit am West End sowie in Stratford Upon Avon gipfelte in seiner Darstellung als "Richard II" für die Royal Shakespeare Company. Sein Broadway-Debüt gab er in Tom Stoppards "The Real Thing" an der Seite von Glenn Close; für diese Darstellung wurde er mit dem Drama League Award sowie mit einem Tony als Bester Schauspieler ausgezeichnet.

Er spielte auch in vielen TV-Filmen, darunter "Love for Lydia” und Christopher Hamptons "Tales from Hollywood”. Seine Darstellung in "Brideshead Revisited” ("Wiedersehen in Brideshead”, 1981) brachte ihm weltweiten Ruhm und Nominierungen für den Emmy, den BAFTA und den Golden Globe in der Kategorie Bester Schauspieler ein. 1996 war er Regisseur und, an der Seite seiner Ehefrau, der Schauspielerin Sinead Cusack, auch Hauptdarsteller von "Mirad, A Boy from Bosnia”, einem TV-Film über Flüchtlinge nach einem Drehbuch von Ad De Bont.

Zu seinen Spielfilmen gehören u.a. Jerzy Skolimowskis MOONLIGHTING ("Schwarzarbeit”; 1982), Harold Pinters BETRAYAL ("Betrug”, 1983), Volker Schlöndorffs EINE LIEBE VON SWANN (1984) und THE MISSION ("Mission”; 1986) mit Robert DeNiro, THE FRENCH LIEUTENANT‘S WOMAN ("Die Geliebte des französischen Leutnants”; 1981) mit Meryl Streep – für den er den Variety Club Award als Bester Schauspieler und eine BAFTA-Nominierung erhielt, und Roald Dahls DANNY, CHAMPION OF THE WORLD ("Danny, der Champion”; 1989), in dem Irons neben seinem Sohn Sam vor der Kamera stand. Seine Darstellung in David Cronenbergs DEAD RINGERS ("Die Unzertrennlichen”; 1988) brachte ihm den Preis des New Yorker Filmkritikerverbands als Bester Schauspieler und einen kanadischen Genie ein. Neben Glenn Close spielte er erneut in dem auf den wieder aufgerollten Prozess um Claus von Bülow basierenden Film REVERSAL OF FORTUNE ("Die Affäre der Sunny von B.”, 1990), für den er 1990 mit dem Oscar und dem Golden Globe als Bester Schauspieler ausgezeichnet wurde.

Irons war außerdem in Steven Soderberghs KAFKA ("Kafka”, 1991), David Cronenbergs M. BUTTERFLY ("M. Butterfly”, 1993) und Bille Augusts THE HOUSE OF THE SPIRITS ("Das Geisterhaus”, 1993) zu sehen, wo er erneut neben Meryl Streep und Glenn Close vor der Kamera stand. 1994 war er in Disneys THE LION KING ("Der König der Löwen", 1994) die Stimme von Scar. Darauf folgte der Action-Film DIE HARD WITH A VENGEANCE ("Stirb langsam – Jetzt erst recht”, 1995) mit Bruce Willis, Bernardo Bertoluccis STEALING BEAUTY ("Gefühl und Verführung”, 1996) mit Liv Tyler, Wayne Wangs CHINESE BOX "Chinese Box” (1997) und THE MAN IN THE IRON MASK ("Der Mann mit der eisernen Maske”, 1998) neben Gérard Depardieu, Leonardo DiCaprio und John Malkovich. In Adrian Lynes kontroverser Romanverfilmung von Vladimir Nabokovs LOLITA ("Lolita”, 1997) spielte er Humbert Humbert. 2001 drehte er vier Spielfilme, darunter AND NOW... LADIES AND GENTLEMEN unter der Regie von Claude Lelouch, THE TIME MACHINE ("Time Machine”) , basierend auf dem Roman von H.G. Wells, CALLAS FOREVER von Franco Zeffirelli und der TV-Film "Last Call” mit Neve Campbell. Außerdem spielte er in Nina Mimicas MATHILDE (2004) den Colonel Pretis.

2003 debütierte Irons in der New York City Opera-Inszenierung von Stephen Sondheims "A Little Night Music” in der Rolle des Frederik unter der Regie von Scott Ellis. Vor kurzem war er in Michael Radfords Verfilmung von Shakespeares MERCHANT OF VENICE ("Der Kaufmann von Venedig”, 2004) als Antonio an der Seite von Al Pacino zu sehen. Die Dreharbeiten zu Lasse Hallströms CASANOVA, in dem er die Rolle des Cardinal Pucci spielt, sind beendet, zur Zeit steht Irons mit Sandra Bullock und Keanu Reeves vor der Kamera.

Jeremy Irons ist ein ausgezeichneter Reiter und ein weiteres Hobby von ihm ist das Ski fahren. Zwar hasst er kochen, aber er liebt auch die Gartenarbeit und die Schönheiten der Natur. Verheiratet ist er seit dem 28. März 1978 mit seiner Schauspielkollegin Sinéad Cusack. Das Paar hat zwei Kinder.