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Gary Oldman
  Geboren am 21. März 1958 in London, England, Großbritannien


Darsteller, Regisseur, Autor, Produzent


Filmographie: (Auswahl)

Darsteller:
2008   The Dark Knight (Dark Knight, The)
2007   Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter and the Order of the Phoenix)
2005   Batman Begins (Batman Begins)
2005   Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter and the Goblet of Fire)
2004   Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter and the Prisoner of Azkaban)
2003   Sin - Der Tod hat kein Gewissen (Sin)
2001   Hannibal (Hannibal)
2000   Rufmord - Jenseits der Moral (Contender, The)
1997   Air Force One (Air Force One)
1996   Basquiat (Basquiat)
1993   True Romance (True Romance)
1993   Romeo is Bleeding (Romeo is Bleeding)
1992   Bram Stoker`s Dracula (Bram Stoker`s Dracula)
1991   JFK - Tatort Dallas (JFK)
1990   Henry und June (Henry and June)
1990   Im Vorhof der Hölle (State of Grace)
1990   Rosenkranz und Güldenstern (Rosencrantz and Guildenstern are Dead)

Produzent:
2000   Rufmord - Jenseits der Moral (Contender, The)

Executive Producer:
1999   Plunkett und Macleane (Plunkett and Macleane)

Biographie:
1979 begann Gary Oldman seine Karriere mit zahlreichen Auftritten an Londoner Bühnen. Zwischen 1985 und 1989 war er nur am Londoner Royal Court beschäftigt. 1985 zeichnete ihn das Londoner Magazin Time Out für seine Leistung in „The Pope’s Wedding“ als Bester Nachwuchsdarsteller aus. Im selben Jahr teilte er sich den Darstellerpreis der Londoner Kritiker mit Sir Anthony Hopkins.

Heute gilt er als einer der renommiertesten und begabtesten Filmschauspieler. Zu sehen war er unter anderem in Ridley Scotts „Hannibal“ (Hannibal), Oliver Stones „JFK“ (John F. Kennedy – Tatort Dallas), Tony Scotts „True Romance“ (True Romance), Luc Bessons „Léon“ (Léon – Der Profi), Francis Ford Coppolas „Bram Stoker’s Dracula“ (Bram Stokers Dracula) und als Beethoven in „Immortal Beloved“ (Ludwig van B. – Meine unsterbliche Geliebte). 1997 und 1998 trat Oldman in „The Fifth Element“ (Das fünfte Element), „Air Force One“ (Air Force One) und „Lost in Space“ (Lost in Space) auf. Durch diese Filme und Coppolas „Dracula“ stieg er in die kleine Gruppe von Schauspielern auf, die schon viermal mit ihren Filmen am Startwochenende Platz eins der Kinocharts erreichten.

1995 gründete Oldman mit Manager und Produktionspartner Douglas Urbanski die Produktionsfirma The SE8 Group, die Oldmans Regiedebüt „Nil by Mouth“ (von ihm auch geschrieben) produzierte. Der Film eröffnete 1997 den Wettbewerb des 50. Filmfestival in Cannes, und Kathy Burke wurde als Beste Darstellerin ausgezeichnet. Oldman selbst gewann auf dem Edinburgh Film Festival 1997 den Regiepreis von Channel 4. 1998 wurde „Nil by Mouth“ von der British Film Academy (BAFTA) als Bester britischer Film und für das Beste Drehbuch ausgezeichnet. Außerdem erhielt er Nominierungen in den Kategorien Bester Darsteller und Beste Darstellerin.

Weitere wichtige Filmrollen spielte Oldman in „Sid & Nancy“ (Sid & Nancy), Stephen Frears’ „Prick Up Your Ears“ (Prick Up Your Ears; auch: Das stürmische Leben des Joe Orton), Tom Stoppards „Rosencrantz and Guildenstern are Dead“ (Rosenkranz & Güldenstern); Nic Roeg and Dennis Potters „Track 29“ (Track 29 – Ein gefährliches Spiel), „Criminal Law“ (Der Frauenmörder), „Chattahoochee“ (Chattahoochee), „Murder in the First“ (Murder in the First) und „State of Grace“ (Im Vorhof der Hölle). 1999 betreute Oldman als Executive Producer den SE8 Group/Douglas Urbanski-Film „The Contender“ (Rufmord – Jenseits der Moral), der drei Oscar-Nominierungen erhielt. Oldman selbst übernahm eine der Hauptrollen.

Fans der Fernsehserie „Friends“ (Friends) erinnern sich an Oldmans Gastauftritt als alkoholisierter Schauspieler – für diese Leistung bekam er eine Emmy-Nominierung. Auf dem Bildschirm war er auch in Mike Leighs „Meantime“ (Meantime) und in „The Firm“ zu sehen, den der inzwischen verstorbene Alan Clarke inszenierte.