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Andy Garcia
  Geboren am 12. April 1956 in Havanna, Kuba


Darsteller, Regisseur, Komponist, Produzent


Filmographie: (Auswahl)

Darsteller:
2009   Der rosarote Panther 2 (Pink Panther 2)
2007   Smokin´ Aces (Smokin´ Aces)
2007   Ocean´s Thirteen (Ocean´s Thirteen)
2004   Twisted - Der erste Verdacht (Twisted)
2004   Ocean´s Twelve (Ocean´s Twelve)
2003   Confidence (Confidence)
2001   Ocean´s Eleven (Ocean´s Eleven)
2000   For Love or Country (For Love or Country: The Arturo Sandoval Story)
1997   Lorca - Mord an der Freiheit (Disappearance of Garcia Lorca, The)
1992   Ein ganz normaler Held (Accidental Hero)
1990   Der Pate III (Godfather III, The)
1987   The Untouchables - Die Unbestechlichen (Untouchables, The)

Executive Producer:
2000   For Love or Country (For Love or Country: The Arturo Sandoval Story)

Biographie:
Andy Garcia hat sich als einer der talentiertesten und vielseitigsten Schauspieler unserer Zeit etabliert. Da er mit großem Erfolg mit vielen der angesehensten und meistgelobten Regisseure gearbeitet hat, gilt er als „director’s actor“. Neben seiner Arbeit als Darsteller, der auch dank seines Engagements auf humanitärer Ebene Anerkennung findet, hat sich Garcia als Produzent, Musiker und Komponist sowie Regisseur einen Namen gemacht.

Eine von Garcias denkwürdigsten Erfahrungen war die Arbeit mit Francis Ford Coppola an „Der Pate – Teil III“. „Bei Drehbeginn war ich ein Schauspieler“, sagt Garcia, „und am Ende war ich ein Filmemacher.“ Für seine darstellerische Leistung in diesem Film erhielt er eine Oscar- sowie eine Golden Globe Nominierung als Bester Nebendarsteller. Ein Jahr später, im Jahr 1991, gründete er seine eigene Produktionsfirma, CineSon Productions.

In jüngerer Zeit sah man Garcia in der Lions Gate Produktion „Confidence“ und dem Kinoerfolg „Ocean’s Eleven“. Derzeit arbeitet er an dem Independent-Film “The Lazarus Child” mit Angela Bassett und Frances O’Connor und hat erst kürzlich die Dreharbeiten an „Modigliani“ abgeschlossen, einer weiteren Independent-Produktion, die – mit Garcia in der Titelrolle – die letzten Tage im Leben von Amedeo Modigliani erzählt. 2001 spielte Garcia in den Independent-Filmen „The Unsaid“ und „The Man From Elysian Fields“ (veröffentlicht von IDP), bei denen er auch jeweils als Produzent tätig war. Zur Zeit arbeitet er an der Entwicklung des von ihm inszenierten „The Lost City“, zu dem Guillermo Cabrera Infante das Drehbuch schrieb.

Für seine Rolle als legendärer kubanischer Trompeter Arturo Sandoval in der HBO-Produktion „Die Jazz Connection“ erhielt Garcia eine Emmy und eine Golden Globe Nominierung. Er fungierte hier auch als ausführender Produzent und produzierte den Soundtrack und die mit einem Emmy ausgezeichnete Filmmusik. Der Film wurde außerdem für einen Emmy in der Kategorie Bester TV-Film oder Mini-Serie nominiert, erhielt zwei ALMA Awards als Bester Fernsehfilm oder Miniserie und wurde für einen Golden Globe nominiert, ebenfalls in der Kategorie Bester TV-Film oder Miniserie.

Unter dem Banner von CineSon gab Garcia sein Regiedebüt mit „Cachao – Como Su Ritmo No Hay Dos“ („Like His Rhythm There Is No Other“), einer Konzertfilm-Dokumentation in Spielfilmlänge, die vom ‚Miterfinder’ des Mambo, Israel Lopez „Cachao“, erzählt. Garcia fungierte bei dem Film auch als Ko-Produzent.

Später produzierte und spielte Garcia auf den Alben „Cachao – Master Sessions“ (erschienen bei Crescent Moon/Sony), von dem Volume I im Jahr 1994 einen Grammy bekam und Volume II ein Jahr später für einen Grammy nominiert wurde. Die dritte Zusammenarbeit der beiden war „Cachao – Cuba Linda“ (bei EMI Latin), das von Garcias CineSon Plattenlabel produziert wurde und 2001 für einen Grammy nominiert wurde sowie 2000 für einen Latin Grammy. Zur Zeit arbeiten Garcia und Cachao an einem vierten Album der „Master Sessions“, das noch keinen Titel hat aber wieder unter dem CineSon Label erscheinen wird. Für den Soundtrack von „Lorca – Mord an der Freiheit“ schrieb Garcia vier Songs, außerdem produzierte und schrieb er mehrere Songs für den Film „Ticket To Love“ und wirkte dabei auch als Musiker im Studio mit.

Der im kubanischen Havanna geborene Garcia verließ als Folge der Machtübernahme Fidel Castros sein Heimatland. Er und seine Familie flohen ins Exil nach Miami Beach in Florida. Als Jugendlicher spielte er dort in lokalen Theaterproduktionen und Variete-Shows. Später studierte er Theater an der Florida International University und trat in regionalen Theaterproduktionen im Bezirk von Miami auf, bevor er in den späten 70ern nach Los Angeles zog, um sich dort auf eine Filmkarriere zu konzentrieren.

1982 heiratete er Marivi Lorido Garcia. Das Paar lebt mit seinen vier Töchtern Dominik, Daniella, Alessandra und Andres in Los Angeles.

Zusätzlich zu seinen diversen Auszeichnungen wurde Garcia mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt, bekam den Star of the Year Award von der US-Vereinigung der Kinobesitzer (National Association of Theater Owners), einen PRISM Award, einen Harvard University Foundation Award sowie einen Hispanic Heritage Award for the Arts. Außerdem erhielt er einen „Oscar de la Hoya Foundation Champion Award“, den „Father of the Year Award“ des Father’s Day Councils und eine Ehrendoktorschaft der Feinen Künste an der St. John’s University.