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Nicolas Cage
  Geboren am 07. Januar 1964 in Long Beach, Kalifornien, USA


Darsteller, Regisseur, Produzent


Filmographie: (Auswahl)

Darsteller:
2009   Knowing (Knowing)
2008   Bangkok Dangerous (Bangkok Dangerous)
2007   Ghost Rider (Ghost Rider)
2007   Next (Next)
2007   Das Vermächtnis des geheimen Buches (National Treasure: Book of Secrets)
2006   World Trade Center (World Trade Center)
2006   Wicker Man - Ritual des Bösen (Wicker Man, The)
2005   Lord of War - Händler des Todes (Lord of War)
2005   The Weather Man (Weather Man, The)
2004   Das Vermächtnis der Tempelritter (National Treasure)
2003   Tricks (Matchstick Men)
2002   Windtalkers (Windtalkers)
2002   Adaption (Adaptation)
2001   Corelli´s Mandoline (Captain Corelli´s Mandolin)
2000   Family Man (Family Man, The)
2000   Nur noch 60 Sekunden (Gone in 60 Seconds)
1999   8 Millimeter (8 MM)
1999   Bringing Out the Dead - Nächte der Erinnerung (Bringing Out the Dead)
1998   Stadt der Engel (City of Angels)
1997   Im Körper des Feindes (Face/Off)
1997   Con Air (Con Air)
1995   Kiss of Death (Kiss of Death)
1990   Wild at Heart - Die Geschichte von Sailor und Lula (Wild at Heart)
1987   Arizona Junior (Raising Arizona)
1984   Birdy (Birdy)
1984   Cotton Club (Cotton Club, The)
1983   Rumble Fish (Rumble Fish)
1982   Ich glaub´ ich steh´ im Wald (Fast Times at Ridgemont High)

Produzent:
2008   Bangkok Dangerous (Bangkok Dangerous)
2007   Next (Next)
2006   Wicker Man - Ritual des Bösen (Wicker Man, The)
2005   Lord of War - Händler des Todes (Lord of War)
2003   Das Leben des David Gale (Life of David Gale, The)
2000   Shadow of the Vampire (Shadow of the Vampire)

Biographie:
Oscar-Gewinner Nicolas Cage gehört ohne Zweifel zu den wandlungsfähigsten Schauspielern dieser Tage und machte sich sowohl in dramatischen als auch komischen Rollen einen Namen. Seinen ersten Oscar erhielt er für die Darstellung eines Alkoholikers in Mike Figgis’ Drama LEAVING LAS VEGAS (“Leaving Las Vegas”, 1995). Die Rolle brachte ihm zudem einen Golden Globe sowie Auszeichnungen als Bester Darsteller vom New York Film Critics Circle, der Los Angeles Film Critics Association, den Chicago Film Critics und dem National Board of Review ein.

Cage verfestigte seinen Status als außergewöhnlicher Hauptdarsteller mit seinen Oscar-, Golden Globe-, Screen Actors’ Guild Award- und BAFTA-Nominierungen für seine Doppelrolle der Zwillingsbrüder Charlie und Donald Kaufman in Spike Jonzes vertrackter Komödie ADAPTATION (“Adaption”, 2002), mit Meryl Streep und Chris Cooper. 2003 übernahm er in MATCHSTICK MEN (“Tricks”) die Hauptrolle eines paranoiden Trickbetrügers, der mitten in den Vorbereitungen zu einem lukrativen Coup von seiner minderjährigen Tochter überrascht wird. MATCHSTICK MEN feierte bei den Filmfestspielen in Venedig Premiere und lief auch auf dem Toronto Filmfestival. Im letzten Jahr sah man Cage in der Jerry-Bruckheimer-Produktion NATIONAL TREASURE (“Das Vermächtnis der Tempelritter”, 2004) von Jon Turteltaub. Außerdem beendete er kürzlich gemeinsam mit Michael Caine die Arbeit an THE WEATHER MAN. Der Film erzählt die Geschichte eines Wetteransagers, der mit seiner Familie in Chicago lebt, aber unbedingt nach New York umziehen möchte.

Ende 2002 lief Cages Regiedebüt SONNY an, in dem ein hochkarätiges Ensemble, allen voran James Frank in der Hauptrolle des Schürzenjägers, sowie Mena Suvari, Brenda Blethyn und Harry Dean Stanton, überzeugte. Der Film, eine Produktion von Gold Circle Films, Vortex Pictures und Cages eigener Firma Saturn Pictures, lief im Rahmen des Deauville Filmfestivals. Ebenfalls 2002 produzierte Cage THE LIFE OF DAVID GALE (“Das Leben des David Gale”). Das Drama zeigt Kevin Spacey als verurteilten Mörder in der Todeszelle, Kate Winslet als Journalistin und Laura Linney als Menschenrechtsaktivistin in den Hauptrollen. Saturn Films zeichnete darüber hinaus für die Produktion des Kritikerlieblings SHADOW OF THE VAMPIRE (“Shadow of the Vampire”, 2000) verantwortlich, für den Willem Dafoe eine Oscar-Nominierung erhielt. Im selben Jahr sah man Nicolas
Cage außerdem als Sgt. Joe Enders in John Woos Kriegsdrama WINDTALKERS (“Windtalkers”).

Zu Cages weiteren Filmarbeiten zählen CAPTAIN CORELLI’S MANDOLIN (“Corellis Mandoline”, 2001) von John Madden nach einem Drehbuch von Shawn Slovo. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller wurde das romantische Werk an Originalschauplätzen auf der griechischen Insel Kefalonia gedreht. In einer weiteren romantischen Komödienrolle sah man Cage neben Tea Leoni in THE FAMILY MAN (“Family Man”, 2000) unter der Regie von Brett Ratner (RUSH HOUR; “Rush Hour”, 1998). Seine Darstellerleistung bracht Cage im Jahr 2000 einen Blockbuster Entertainment Award ein. Außerdem übernahm Cage die Hauptrolle in Jerry Bruckheimers Remake von GONE IN 60 SECONDS (“Nur noch 60 Sekunden”, 1999) mit Angelina Jolie und Giovanni Ribisi sowie in Martin Scorseses Kritikerliebling BRINGING OUT THE DEAD (“Bringing Out the Dead - Nächte der Erinnerung”, 1999) mit Patricia Arquette und John Goodman.

Wenig zuvor hatte Nicolas Cage in 8 MM (“8MM”, 1998) an der Seite von Joaquin Phoenix überzeugt. Der Film wurde von Joel Schumacher inszeniert und lief im Rahmen der Berlinale. Darüber hinaus spielte er in Brian De Palmas SNAKE EYES (“Spiel auf Zeit”, 1998) und in dem Kassenschlager CITY OF ANGELS (“Stadt der Engel”, 1998) an der Seite von Meg Ryan. Der Liebesfilm von Brad Silberling basierte auf Wim Wenders’ gefeiertem Original HIMMEL ÜBER BERLIN aus dem Jahr 1987.

1997 begeisterte Nicolas Cage zusammen mit John Travolta in John Woos Erfolgsthriller FACE/OFF (“Im Körper des Feindes”). Man zeichnete ihn dafür mit einem Blockbuster Entertainment Award sowie drei MTV Movie Awards als Besten Darsteller, Teil des Besten Leinwandduos und Besten Bösewicht aus. Zu Cages weiteren Filmarbeiten zählen die Jerry-Bruckheimer-Produktion CON AIR (“Con Air”, 1997) mit John Cusack und John Malkovich sowie THE ROCK (“The Rock - Fels der Entscheidung”, 1996) an der Seite von Sean Connery und Ed Harris, eine weitere Simpson-Bruckheimer-Produktion. Neben Shirley MacLaine überzeugte Cage in GUARDING TESS (“Tess und ihr Bodyguard”, 1994) und übernahm außerdem eine Rolle im Publikumsliebling RED ROCK WEST (“Red Rock West”, 1993). Zwei Mal, nämlich in HONEYMOON IN VEGAS (“Honeymoon in Vegas”, 1992) mit Sarah Jessica Parker und James Caan sowie in IT COULD HAPPEN TO YOU (“2 Mio. $ Trinkgeld”, 1994), arbeitete er mit Regisseur Andrew Bergman zusammen. In letzterem stand er neben Bridget Fonda und Rosie Perez vor der Kamera, für HONEYMOON IN VEGAS gab es eine Golden Globe Nominierung für Cage. Unter Barbet Schroeders Regie sah man ihn zudem in KISS OF DEATH (“Kiss of Death”, 1995).

Nicolas Cage machte erstmals in der Rolle eines verstörten Vietnamkriegsveteranen in BIRDY (“Birdy”, 1984) auf sich aufmerksam. Alan Parkers Regiearbeit gewann den Jurypreis bei den Filmfestspielen in Cannes. Für Cage gab es ein paar Jahre später eine Golden Globe Nominierung für seine Darstellung von Chers Liebhaber in MOONSTRUCK (“Mondsüchtig”, 1987). David Lynchs WILD AT HEART (“Wild at Heart”, 1990) mit Cage und Laura Dern in den Hauptrollen gewann 1990 in Cannes die Goldene Palme. 1996 ehrte das Montreal Filmfestival den Schauspieler mit den prestigeträchtigen Preis für sein Lebenswerk.

Als erster Preisträger der Geschichte erhielt Nicolas Cage zudem auf der ShoWest den Distinguished Decade in Film Award. Darüber hinaus durfte Cage seine Hand- und Fußabdrücke vor Grauman’s Chinese Theater auf dem Hollywood Boulevard hinterlassen und erhielt 2001 den Moving Picture Ball Award der American Cinematheque - eine Ehre, die zuvor schon Größen wie Sean Connery, Mel Gibson oder Jodie Foster zuteil geworden war.

In Cages Filmografie finden sich außerdem VALLEY GIRL (“Valley Girl”, 1982), THE COTTON CLUB (“Cotton Club”, 1984), RACING WITH THE MOON (“Die Zeit vergeht, die Navy ruft”, 1984), THE BOY IN BLUE (“Finish - Endspurt bis zum Sieg”, 1985), PEGGY SUE GOT MARRIED (“Peggy Sue hat geheiratet”, 1986), Joel und Ethan Coens RAISING ARIZONA (“Arizona Junior”, 1987), VAMPIRE’S KISS (“Vampire’s Kiss”, 1988) und FIRE BIRDS (“Air Borne - Flügel aus Stahl”, 1990).

Nicolas Cage wuchs im kalifornischen Long Beach auf und lebte bis zu seinem zwölften Lebensjahr dort. Dann folgte der Umzug der Familie nach San Francisco. Bereits als 15-Jähriger schrieb er sich am San Francisco American Conservatory Theatre ein und begann mit seiner Teilnahme an der Schulinszenierung von “Golden Boy” seine Schauspielkarriere. Später zog er nach Los Angeles und er landete noch während seiner High School Zeit eine Rolle in der Fernsehproduktion “The Best of Times”. Mit einem Part in RUMBLE FISH (“Rumble Fish”, 1983) gab Cage sein Spielfilmdebüt. Nicolas Cage lebt in Los Angeles.