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Michael Caine
  Geboren am 14. März 1933 in Rotherhithe, London, England


Darsteller, Produzent


Filmographie: (Auswahl)

Darsteller:
2008   The Dark Knight (Dark Knight, The)
2007   1 Mord für 2 (Sleuth)
2006   Children of Men (Children of Men, The)
2006   Prestige - Die Meister der Magie (Prestige, The)
2005   Batman Begins (Batman Begins)
2005   Verliebt in eine Hexe (Bewitched)
2005   The Weather Man (Weather Man, The)
2003   The Statement (Statement, The)
2003   Löwen aus zweiter Hand (Secondhand Lions)
2002   Austin Powers in Goldständer (Austin Powers in Goldmember)
2002   Der stille Amerikaner (Quiet American, The)
2001   Letzte Runde (Last Orders)
2001   Quicksand - Gefangen im Treibsand (Quicksand)
2000   Quills - Macht der Besessenheit (Quills)
2000   Miss Undercover (Miss Congeniality)
2000   Get Carter - Die Wahrheit tut weh (Get Carter)
1999   Gottes Werk und Teufels Beitrag (Cider House Rules, The)
1992   Die Muppets Weihnachtsgeschichte (Muppet Christmas Carol, The)
1986   Hannah und ihre Schwestern (Hannah and Her Sisters)
1980   Dressed to Kill (Dressed to Kill)
1977   Die Brücke von Arnheim (Bridge Too Far, A)
1975   Die Wilby-Verschwörung (Wilby Conspiracy, The)
1971   Jack rechnet ab (Get Carter)
1966   Der Verführer läßt schön grüßen (Alfie)
1965   Ipcress - Streng geheim (Ipcress File, The)
1964   Zulu (Zulu)

Produzent:
1971   Jack rechnet ab (Get Carter)

Biographie:
Das Jahr 2000 wurde zu einem Höhepunkt der Karriere des Schauspielers. Michael Caine erhielt seinen zweiten Oscar® für „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ und wurde von Queen Elizabeth II zum Ritter geschlagen. Aus dem als Maurice Micklewhite geborenen Künstler wurde damit Sir Michael Caine.

In über 90 Filmen hat sich Caine als einer der vielseitigsten internationalen Stars profiliert. Er gewann den Darstellerpreis der New Yorker Filmkritiker für „Der Verführer lässt schön grüßen“, einen Golden Globe und den British Academy Award als Bester Schauspieler für „Rita will es endlich wissen“, einen Golden Globe für „Zwei hinreißend verdorbene Schurken“ und für „Little Voice“. Caine bekam insgesamt sechs Oscar®-Nominierungen für „Der Verführer lässt schön grüßen“, „Mord mit kleinen Fehlern“, „Rita will es endlich wissen“, „Hannah und ihre Schwestern“, „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ und „Der stille Amerikaner“. Als Bester Nebendarsteller erhielt er den Oscar® für „Hannah und ihre Schwestern“ sowie für „Gottes Werk und Teufels Beitrag“.

Neben seiner Arbeit als außergewöhnlicher Darsteller schrieb Caine seine Autobiografie „What’s It All About“ und veröffentlichte das Buch „Acting on Film“, das auf seiner sehr erfolgreichen BBC-Vorlesungsreihe basiert.

Michael Caine wurde am 14. März 1933 in South London geboren. Sein Vater arbeitete am Billingsgate Fischmarkt, seine Mutter war Putzfrau. Die Familie war sehr arm und lebte in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung ohne Strom. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Stanley wurde Michael während des Angriffs auf London auf eine sichere Farm in der Nähe von Norfolk verschickt. Nach Kriegsende kehrte der 12jährige mit seiner Familie ins Londoner East End zurück. Schon als Kind war er ein glühender Kinofan und er konnte gar nicht genug Romane verschlingen. Er besuchte regelmäßig das Old Vic Theater, trat in Schulaufführungen auf, führte Regie und war fest davon überzeugt, eines Tages Schauspieler zu werden. Mit 16 Jahren ging er von der Schule ab und diente als Soldat in Korea. Seine Karriere begann er als Assistent des Inspizienten im Theater von Horsham, Sussex. Wenig später übernahm er Hauptrollen am Lowestoft Repertory Theater in Suffolk. Er heiratete seine Kollegin Patricia Haines, nach zwei Jahren folgte die Scheidung. Zur gemeinsamen Tochter Dominique hat Caine ein enges Verhältnis.

Mit Selbstvertrauen und dem Künstlernamen Michael Caine (sein Spitzname plus Caine aus „Die Caine war ihr Schicksal“) zog er nach London, wo er in Joan Littlewood’s Theater Workshop auftrat. Nach etlichen Jahren Theatererfahrung und ersten Fernsehrollen engagierte man ihn als zweite Besetzung des Private Bamforth, den Peter O’Toole in dem Londoner Bühnenhit „The Long, The Short and The Tall“ spielte. Als O’Toole die Rolle abgab, übernahm Caine – sechs Monate ging er damit auf Tournee, was ihm anschließend größere TV- und Filmrollen einbrachte.

Er war 30 Jahre alt, als er 1963 mit der Rolle des aristokratischen Lieutenant Gonville Bromhead in Joseph E. Levines Produktion „Zulu“ zum Star aufstieg: In den Augen der Kritiker spielte er sich mit der Nebenrolle in die vorderste Reihe und stahl allen anderen die Schau. Danach übernahm er den Part des Agenten Harry Palmer in dem Thriller „Ipcress – Streng geheim“, der sich überraschenderweise als Riesenhit entpuppte und von den britischen Kritikern zum Film des Jahres gekürt wurde. 1966 stieg Caine als Alfie in „Der Verführer lässt schön grüßen“ zum Superstar auf. Auch diesen Film wählten die Kritiker zum Film des Jahres. Caine bekam seine erste Oscar®-Nominierung und den Preis der New Yorker Filmkritik als Bester Darsteller.

In den späten 60er Jahren spielte er unter anderem in „Das Mädchen aus der Cherry-Bar“ mit Shirley MacLaine, „Finale in Berlin“, „Das Milliarden-Dollar-Gehirn“, „Morgen ist ein neuer Tag“ von Otto Preminger, „Siebenmal lockt das Weib“ von Vittorio De Sica, „Die Todesfalle“, „Charlie staubt Millionen ab“ und „Die Luftschlacht um England“. Er übernahm eine Hauptrolle in Robert Aldrichs „Das Himmelfahrtskommando Okinawa“ und anschließend in „Das vergessene Tal“ von James Calvell.

In den 70er Jahren spielte er unter anderem in „X, Y, und Zee“ mit Elizabeth Taylor, „Malta sehen und sterben“ mit Mickey Rooney und Lizabeth Scott, „Mord mit kleinen Fehlern“ mit Laurence Olivier (wofür er seine zweite Oscar®-Nominierung erhielt), „Die Wilby-Verschwörung“ mit Sidney Poitier, „Die romantische Engländerin“ mit Glenda Jackson, „Der Mann, der König sein wollte“ mit Sean Connery, „Und Morgen wird ein Ding gedreht“ mit James Caan und Elliott Gould, „Das verrückte California-Hotel“ mit Maggie Smith und „Der tödliche Schwarm“ mit Henry Fonda, Olivia de Havilland und Richard Widmark.

In den 80er Jahren drehte er 21 Filme, darunter „Dressed to Kill“ von Brian De Palma, „Flucht oder Sieg“ von John Huston, „Die Hand“ von Oliver Stone, „Das Mörderspiel“ von Sidney Lumet, „Rita will es endlich wissen“ von Lewis Gilbert (wofür er einen Golden Globe als Bester Schauspieler sowie seine dritte Oscar®-Nominierung erhielt), „Schuld daran ist Rio“ von Stanley Donen, „Der 4 1/2 Billionen Dollar-Vertrag“ von John Frankenheimer, „Hannah und ihre Schwestern“ von Woody Allen (wofür er einen Oscar® als Bester Nebendarsteller bekam), „Sweet Liberty“ von Alan Alda und „Zwei hinreißend verdorbene Schurken“ von Frank Oz (wofür er einen Golden Globe als Bester Schauspieler bekam).

1986 kehrte er nach 20 Jahren auf den Bildschirm zurück und trat in der Miniserie „Jack the Ripper – Das Ungeheuer von London“ auf, die den britischen Quotenrekord brach.
1992 gründete er mit dem führenden US-Produzenten Martin Bregman die Produktionsfirma M&M Productions, deren Ziel es ist, in England Filme von oder mit Michael Caine zu drehen. Die erste Produktion war „Blue Ice“ mit Sean Young unter der Regie von Russell Mulcahy.

1992 wurde Caine während der Feierlichkeiten zum Geburtstag der Queen mit dem Orden „Commander of the British Empire“ ausgezeichnet. Acht Jahre später wurde er von der Queen zum Ritter geschlagen und bekam den Titel Sir Michael Caine.

Caine ist Mitbesitzer der Londoner Restaurants Langan’s Brasserie, Langan’s Bistro, Odin’s und The Canteen in Chelsea Harbour. Zudem betreibt er eine Brasserie in South Beach Miami, Florida.

Am 8. Januar 1973 heiratete er Shakira Baksh, die einst für die „Miss Universe“-Wahl kandidierte. Das Paar hat zwei Töchter: Nikki und Natasha.