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Joyride - Spritztour

(Joy Ride; USA, 2001)


 
Filmverleih (D) : Fox
Filmverleih (USA) : Fox
Kinostart (D) : 27. Dezember 2001
Kinostart (USA) : 05. Oktober 2001
DVD-Verleih ab : 25. April 2002
Videostart (Verkauf) : 04. Juli 2002
DVD-Verkauf ab : 04. Juli 2002

Länge: 97 min.

FSK:       MPAA:       Bildformat: 

Regie:
John Dahl

Produzent:
Jeffrey Abrams
Chris Moore

Buch:
Clay Tarver
Jeffrey Abrams

Schnitt:
Eric L. Beason
Scott Chestnut
Todd E. Miller
Glen Scantlebury

Kamera:
Jeffrey Jur

Musik:
Marco Beltrami


Besetzung:
Paul Walker   ............................   Lewis Thomas
Steve Zahn   ............................   Fuller Thomas
Leelee Sobieski   ............................   Venna Wilcox
Jessica Bowman   ............................   Charlotte Campbell
Stuart Stone   ............................   Danny Rosado
Jay Hernandez

Inhalt:
Fünf Jahre lang gingen der Student Lewis (PAUL WALKER) und sein älterer Bruder Fuller (STEVE ZAHN) getrennte Wege. Als Lewis den notorischen Unruhestifter aus dem Knast auslösen muss, entwickelt sich ihre gemeinsame Fahrt an die Ostküste, der sich Jugendfreundin Venna (LEELEE SOBIESKI) in Colorado anschließen will, zum Höllentrip. Denn Fullers dumme Idee, sich über CB-Funk mit verstellter Stimme als verführerische Trösterin einsamer Truckerseelen auszugeben, lässt aus Spaß tödlichen Ernst werden. Ein gesichtsloses Phantom, das sich Rusty Nail nennt, wird zum Spielverderber, als am verabredeten Motel-Treffpunkt nicht der versprochene heiße Käfer Candy Cane, sondern ein schlecht gelaunter Gast wartet. Am nächsten Morgen wird klar, dass dieser Gast von Rusty Nail krankenhausreif geschlagen wurde, und die Brüder suchen fluchtartig das Weite. Doch Rusty Nail verfolgt sie, kostet seine Rache mit einem diabolischen Spiel aus. In seinem schwarzen Truck jagt er Lewis und Fuller über den Highway, lässt sie in Todesangst um ihr Leben flehen, um dann in die Nacht zu verschwinden. Als die Brüder Venna abholen, scheint der Spuk beendet. Doch dann meldet sich eine vertraute Stimme zurück. Es ist Rusty Nail, und geschockt hören die Brüder, dass der Psychopath nun auch mit Venna spielen will…

Kritik:
„Joy Ride – Spritztour“ präsentiert sich als ein Suspensethriller mit einer Prise Schocksequenzen. Dabei erinnert der Streifen an eine Mixtur aus „Duel“ von Steven Spielberg, „Hitcher – Der Highwaykiller“ mit Rutger Hauer und „Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast“. Dabei zieht der Streifen nicht die besten Elementen aus seinen kultigen Vorgängern heraus, wodurch sich der Streifen in der Qualität nur im überdurchschnittlichen Bereich platziert. Sicherlich ist der Film stellenweise und gerade in der Auseinandersetzung mit dem Inkognitotrucker „Rostiger Nagel“ spannend inszeniert, aber dennoch fühlt man sich zu oft an ähnliche Inhalte bereits bekannter Filme erinnert. Leider wird dadurch dem Zuschauer auch zu wenig wirklich Neues oder Überraschendes präsentiert.

Die Hauptdarsteller zeigen unterschiedliche Qualitäten. Während Steve Zahn als Fuller Thomas seinen nur durchschnittlich agierenden Filmbruder Lewis Thomas, verkörpert durch den neuen Teenstar Paul Walker (The Fast and the Furious) an die Wand spielt, bleibt Leelee Sobieski als Venna Wilcox schauspielerisch auf der Strecke. Wie schon in dem schwachen „The Glass House“ fällt sie lediglich durch ihre aufdringlichen sexuellen Reize auf, was man an den zu erkennenden Brustwarzen, die den ganzen Film über durch ihre Kleidung schimmern, recht deutlich erkennen kann. Sollte eine Schauspielerin dies, in der Form nötig haben? Gestik, Mimik und emotionaler Ausdruck wirkt bei ihr oftmals zu gekünstelt.

Insgesamt gesehen verliert sich „Joy Ride – Spritztour“ in der Masse der leicht überdurchschnittlichen Produktionen. Wer Suspensethriller mag, die an die obengenannten Streifen erinnern, oder wer eine sexy Leelee Sobieski bzw. einen nackten Paul Walker sehen will, wird sicherlich nicht enttäuscht werden. Die restlichen Kinobesucher müssen den Film nicht gesehen haben.

[rk]