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The Fall

(The Fall; I/UK/USA, 2006)


 
Filmverleih (D) : Capelight Pictures
Filmverleih (USA) : Roadside Attractions
Kinostart (D) : 12. März 2009
Kinostart (USA) : 30. Mai 2008

Länge: 117 min.

FSK:       MPAA:       Bildformat: 

Regie:
Tarsem Singh

Produzent:
Tarsem Singh

Buch:
Dan Gilroy
Nico Soultanakis
Tarsem Singh

Schnitt:
Robert Duffy

Kamera:
Colin Watkinson

Musik:
Krishna Levy


Besetzung:
Catinca Untaru   ............................   Alexandria
Justine Waddell   ............................   Schwester Evelyn/ Schwester Evelyn
Lee Pace   ............................   Roy Walker/ Blaue Bandit
Kim Uylenbroek   ............................   Doktor/ Alexander der Große
Aiden Lithgow   ............................   Alexanders Sprecher
Sean Gilder   ............................   Walt Purdy
Ronald France   ............................   Otto
Andrew Roussouw   ............................   Mr. Sabatini
Michael Huff   ............................   Dr. Whitaker
Grant Swanby   ............................   Vater Augustine

Inhalt:
Los Angeles, 1915. Der Stuntman Roy Walker (LEE PACE) liegt nach einem missglückten Stunt im Krankenhaus. Viel schlimmer als die gebrochenen Beine schmerzt ihn jedoch der Verlust seiner großen Liebe, die ihn für einen anderen Mann verlassen hat. Im Krankenhaus trifft Roy auf die kleine Alexandria (CATINCA UNTARU). Er beginnt, dem Mädchen eine phantastische Geschichte über fünf mythische Helden zu erzählen, die gemeinsam einen Rachefeldzug gegen den korrupten Gouverneur Odious planen. Je weiter er die Geschichte erzählt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Doch Roy will ihr die Geschichte nicht zu Ende erzählen - es sei denn, Alexandria stiehlt ihm eine tödliche Dosis Morphium aus dem Medizinschrank...

Kritik:
Über den Streifen „The Fall“ kann man durchaus kontrovers diskutieren. Einerseits bietet der Film eine sagenhafte und bildgewaltige Optik, die stellenweise sogar an Bilder des bekannten Surrealisten Salvadore Dali erinnern. Auf der anderen Seite dürfte Zuschauern die doch sehr überzogene und langatmige Erzählmethode innerhalb der Märchenpassagen negativ aufgefallen sein. Ohne Frage ist „The Fall“ kein Film für den Mainstramzuschauer, vielmehr verschwimmen hier Handlung und Erzählung zwischen Realität und Fiktion in einer ähnlichen Art und Weise wie es schon in „Pans Labyrinth“ gezeigt worden ist. Nur wird bei „Pans Labyrinth“ der phantastische Teil eindringlicher und verständlicher erzählt. Bei „The Fall“ verlieren sich doch einige der fiktiven Märchenpassagen zu sehr in seinen farblich-pompösen Bildern.

Viele Filmstudenten dürften „The Fall“ aufgrund seiner neuen, aber auch sehr extremen Erzählweise schnell in ihr Herz schließen. Vielen Durchschnittscineasten hingegen könnten durch den Streifen schnell gelangweilt werden.

[rk]