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Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

(Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull; USA, 2008)


 
Filmverleih (D) : Universal
Filmverleih (USA) : Paramount
Kinostart (D) : 22. Mai 2008
Kinostart (USA) : 22. Mai 2008

Länge: 122 min.

FSK:       MPAA:       Bildformat: 

Regie:
Steven Spielberg

Produzent:
Frank Marshall

Buch:
David Koepp

Schnitt:
Michael Kahn

Kamera:
Janusz Kaminski

Musik:
John Williams


Besetzung:
Harrison Ford   ............................   Henry Jones Jr.
Cate Blanchett   ............................   Irina Spalko
Karen Allen   ............................   Marion Ravenwood
Shia LaBeouf   ............................   Mutt Williams
Ray Winstone   ............................   George McHale
John Hurt   ............................   Alexander Oxley
Jim Broadbent   ............................   Charles Stanforth

Inhalt:
Indiana Jones ist zurück. In seinem neuen Abenteuer setzt sich der Teilzeitprofessor mit Agenten des KGB auseinander. Ende der 50er Jahre läuft der kalte Krieg bereits auf Hochtouren – durch einen mysteriösen Kristallschädel erhofft sich die skrupellose russische Agentin Irina Spalko eine unermesslich mächtige Waffe. Zusammen mit seinem neuen Partner, dem jugendlichen Draufgänger Mutt, liefert sich Indy einen rasanten Wettstreit mit einem scheinbar übermächtigen Gegner.

Kritik:
Neunzehn Jahre sind vergangen seit mit „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ der letzte der weltweit berühmten Indy-Streifen in die Kinos kam. Daher waren die Erwartungshaltungen der meisten Fans der Saga auch groß und mit der Frage beseelt, ob „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ an die bekannten Vorgänger qualitativ anschließen kann. Dieses Kunststück ist dem neuen Film trotz einiger Aussetzer durchaus gelungen. Passend zu Indys jetzigem Alter spielt der Streifen im Jahr 1957, also mitten im Zeitalter des Rock´n Roll, der amerikanischen Kommunistenhatz, der UFOs und der anfangs noch verharmlosten Atombombentests. In Schlepptau mit den neuen Gegnern, den Sowjets, ist diese Epoche von Steven Spielberg gut eingefangen worden und man fühlt sich in diese Zeit gleich zurückversetzt. Ebenso wirkt Harrison Ford als Indy immer noch recht frisch und agil und er vermag den Teilzeitprofessor immer noch gekonnt darzustellen. Auch sein neuer Sidekick, dargestellt vom aufstrebenden Youngstar Shia LaBeouf, macht seine Sache wirklich gut. Auch die restlichen Darsteller überzeugen in ihren Rollen, außer vielleicht Karen Allen, bekannt als Marion Ravenwood aus dem ersten Indy-Teil, die etwas blass wirkt. Die Geschichte des Films passt sich gut in die alte Trilogie ein und Anspielungen auf die alten Filme kommen ebenfalls zum tragen. Das einzige Problem, warum der neue Film vielleicht qualitativ knapp hinter den ersten drei Filmen einzureihen ist, liegt wohl in seiner schnellen Produktionszeit begründet. Innerhalb eines Jahres wurde der Film abgedreht und mit den entsprechenden Effekten ausgestattet. Somit sind die Witze nicht ganz so ausgeklügelt, die Special Effects nicht ganz so perfekt, die Filmmusik nicht so innovativ wie sonst von John Williams gewohnt und die eine oder andere Szene an der Grenze des Seichten bzw. zu stark übertriebenen.

Dennoch ist mit „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ dem Indy-Triumphirat George Lucas, Steven Spielberg und Harrison Ford die Widerbelebung des peitscheschwingenden Archäologen als unterhaltsamer Abenteuerfilm gelungen. Sollte ein weiter Teil wirklich wahr werden, würde ich mir für den nächsten Film etwas mehr Feinschliff wünschen.

[rk]