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Spanglish

(Spanglish; USA, 2004)


 
Filmverleih (D) : Sony Pictures
Filmverleih (USA) : Sony Pictures
Kinostart (D) : 07. April 2005
Kinostart (USA) : 17. Dezember 2004
DVDstart (Code 1) : 05. April 2005

Länge: 131 min.

FSK:       MPAA:       Bildformat: 

Regie:
James L. Brooks

Produzent:
James L. Brooks
Julie Ansell

Buch:
James L. Brooks

Schnitt:
Richard Marks

Kamera:
John Seale

Musik:
Hans Zimmer


Besetzung:
Adam Sandler   ............................   John Clasky
Téa Leoni   ............................   Deborah Clasky
Paz Vega   ............................   Flor Moreno
Cloris Leachman   ............................   Evelyn Norwich
Shelbie Bruce   ............................   Cristina
Sarah Steele   ............................   Bernice
Ian Hyland   ............................   Georgie
Victoria Luna   ............................   Junge Cristina

Inhalt:
Die schöne Flor (PAZ VEGA) immigriert von Mexiko nach Amerika. Im Gepäck: Ihre zwölfjährige Tochter Cristina (VICTORIA LUNA) und die Hoffnung, sich ausgerechnet im hektischen Los Angeles ein besseres Leben aufbauen zu können. Schon bald tritt Flor bei John und Deborah Clasky (ADAM SANDLER und TEA LEONI) einen Job als Haushälterin an. Doch nicht alles klappt gleich auf Anhieb so, wie Flor es sich vorgestellt hat. Die Sprache ist fremd, die Kultur unterschiedlich und ihre neuen Arbeitgeber irgendwie anders. Denn das wohlhabende Ehepaar pflegt einen recht exzentrischen Lebensstil. Während John als Starkoch in Kalifornien hohe Anerkennung genießt und obendrein der perfekte Vater und Ehemann ist, hat seine neurotische Frau mit der typischen Unausgefülltheit und Unsicherheit einer reichen Hausfrau zu kämpfen. Gleichzeitig führt Deborah der jungen Mexikanerin ein ihr bislang unbekanntes extravagantes und glamouröses Leben vor. Hinzu kommt, dass Cristina gerade mächtig pubertiert und Flor somit ständig auf Trab hält. Der Wandel ihrer Tochter zur Frau, der luxuriöse Lebensstil der Claskys, vor allem aber das Aufeinanderprallen der Kulturen und die Sprachbarriere (Flor spricht Spanisch, jedoch kein Englisch) sorgen für turbulente Zeiten im Leben beider Familien – und bringt sie letztlich einander näher.

Kritik:
Nach dem äußerst erfolgreichen und oscarprämierten „Besser gehts nicht“ präsentiert James L. Brooks mit „Spanglish“ endlich seinen nächsten Streifen. Jedoch kann Brooks an seinen kommerziellen wie künstlerischen Erfolg mit „Spanglish“ nicht ganz anknüpfen, da viele Kleinigkeiten und Makel ihm den Status einer „Filmperle“ verwehren. Dabei waren die Voraussetzungen nicht schlecht, da die Story und die schauspielerische Leistung der Darsteller, gerade von der herrlich fies agierenden Téa Leoni, stimmen. Etwas verwirrend in der Story ist dennoch das immer wieder hin und her tingeln zwischen Komödie und Drama. Hier fehlt der „rote Faden“ oder die sinnvolle Kombination bzw., dass in einander fließen der beiden Stile. Dann ist der Streifen auch ein wenig zu sehr in die Länge gezogen, so dass mehr Kürze zu mehr inhaltlicher Würze geführt hätte. Ärgerlich ist auch immer wieder die Synchronstimme von Adam Sandler, die ihn im deutschen Sprachraum zu einer verbalen Schlaftablette verkommen lassen.

Alles in allem ist „Spanglish“ immer noch eine überdurschnittliche Tragikkomödie, aus der man sicherlich mehr hätte machen können. Genreliebhaber sollten dennoch einen Kinobesuch wagen.

[rk]