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Mystic River

(Mystic River; USA, 2003)


 
Filmverleih (D) : Warner
Filmverleih (USA) : Warner
Kinostart (D) : 27. November 2003
Kinostart (USA) : 08. Oktober 2003

Länge: 137 min.

FSK:       MPAA:       Bildformat: 

Regie:
Clint Eastwood

Produzent:
Clint Eastwood
Judie Hoyt
Robert Lorenz

Buch:
Brian Helgeland
nach einer Vorlage von Dennis Lehane

Schnitt:
Joel Cox

Kamera:
Tom Stern

Musik:
Clint Eastwood


Besetzung:
Sean Penn   ............................   Jimmy Markum
Tim Robbins   ............................   Dave Boyle
Kevin Bacon   ............................   Sean Devine
Laurence Fishburne   ............................   Whitey Powers
Marcia Gay Harden   ............................   Celeste Boyle
Laura Linney   ............................   Annabeth Markum
Kevin Chapman   ............................   Val Savage
Adam Nelson   ............................   Nick Savage
Emmy Rossum   ............................   Katie Markum
Cameron Bowen   ............................   Der junge Dave Boyle
Andrew Blesser   ............................   Sibling
Jonathan Togo   ............................   Pete
Cayden Boyd   ............................   Michael

Inhalt:
Als Kinder in East Buckingham, dem rauen Arbeiterviertel von Boston, haben Jimmy Markum (SEAN PENN), Dave Boyle (TIM ROBBINS) und Sean Devine (KEVIN BACON) wie viele Jungen zusammen auf der Straße Hockey gespielt. In dieser Gegend passierte selten etwas – bis zu dem Tag, an dem Dave vor den Augen seiner Gefährten in ein Auto gezerrt wurde. Danach war nichts mehr wie vorher.

25 Jahre später werden sie durch eine weitere Tragödie erneut miteinander konfrontiert: Als Jimmys 19-jährige Tochter Katie brutal ermordet wird, übernimmt Cop Sean den Fall. Zusammen mit seinem Partner Whitey Powers (LAURENCE FISHBURNE) versucht er das Rätsel hinter dem scheinbar sinnlosen Verbrechen zu lösen. Gleichzeitig müssen die beiden Cops Jimmy im Zaum halten, denn der setzt in seinem ohnmächtigen Zorn alles daran, den Mörder seiner Tochter selbst aufzuspüren.

Weil eine Reihe von Umständen Dave mit dem Verbrechen in Verbindung bringen, muss er sich endlich mit seiner eigenen schrecklichen Kindheitserfahrung auseinandersetzen. Die unbewältigte Vergangenheit bedroht seine Ehe – er fragt sich, ob es überhaupt eine Zukunft für ihn gibt. Die Ermittlungen fördern immer neue unheilvolle Einzelheiten zu Tage, und langsam fügen sich die Teile des Puzzles zur Chronik des Unglücks zusammen: Sie erzählt von Freundschaft, Familienzusammenhalt und zu früh geopferter Unschuld.

Kritik:
Sehr ruhig, tiefsinnig und anspruchsvoll erzählt Clint Eastwood die Geschichte der drei Freunde, die nach vielen Jahren durch unglückliche Zustände wieder zusammentreffen. Neben dem exzellenten Drehbuch und der wahrlich guten Regiearbeit von Hollywooddino Clint Eastwood überzeugen vor allem die Schauspieler. Dabei ragt gerade Sean Penn heraus, aber auch Tim Robbins und Kevin Bacon, der ausnahmsweise mal nicht den „Bad Guy“ spielt, überzeugen. Lediglich mit der Länge des Films hat Eastwoood etwas übertrieben, so dass der Streifen sich an einigen Stellen zu sehr im Detail verliert und etwas langweilig werden könnte.

Dennoch ist „Mystic River“ ein Fest der qualitativen Unterhaltung und Bilder zum Nachdenken geworden, der sich mit Freundschaft, Hass und falschen Entscheidungen auseinandersetzt. Für den Kinogänger mit Anspruch sollte der Film ein Kinobesuch wert sein.

[rk]