Filmdatenbank - DVD Reviews - Filmkritiken - Filmreviews - Kinonews - Kinostarttermine
 
 







 
Suchen nach  in   

Main | Reviews | DVD

The Gathering

(The Gathering; GB/USA, 2002)


 
Filmverleih (D) : Universum Film
Filmverleih (USA) : Dimension Films
Kinostart (D) : 24. Juli 2003

Länge: 92 min.

FSK:  

Regie:
Brian Gilbert

Produzent:
Pippa Cross
Marc Samuelson
Peter Samuelson

Buch:
Anthony Horowitz

Schnitt:
Masahiro Hirakubo

Kamera:
Martin Fuhrer

Musik:
Anne Dudley


Besetzung:
Christina Ricci   ............................   Cassie Grant
Kerry Fox   ............................   Marion Kirkman
Stephen Dillane   ............................   Simon Kirkman
Harry Forrester   ............................   Michael
Ioan Gruffudd   ............................   Dan Blakeley
Robert Hardy   ............................   Bischof

Inhalt:
Ein furchtbares Unglück, das einem jungen Pärchen das Leben kostet, führt in der Nähe der britischen Kleinstadt Glastonbury zur Ausgrabung einer uralten, aus dem ersten Jahrhundert nach Christus datierenden katholischen Kirche. Kernstück des sensationellen Fundes ist ein Fresko, das die Kreuzigung Christi aus einer völlig neuen Perspektive zeigt: Statt des Antlitzes Jesu sieht man nur die finsteren Gesichter all jener, die einst zusammengekommen waren, um dessen grausamer Hinrichtung beizuwohnen.

Im Zuge der Ermittlungen wird allmählich klar, dass dieselben unheilvollen Gestalten sich innerhalb der nächsten zwei Jahrtausende scheinbar immer wieder an allen möglichen Stätten schlimmster Katastrophen einfanden. Und genau diese Gesichter erkennt auch – als Einzige – die amerikanische Touristin Cassie (Christina Ricci) überall in jenem ländlichen Ort, in dessen Nähe sie sich gerade von einem schrecklichen Autounfall erholt. Halluziniert Cassie? Leidet sie unter den Spätfolgen des Zusammenstoßes? Oder versammeln sich die düsteren Fremden wieder einmal, um Zeugen neuen Unheils zu werden?

Kritik:
"The Gathering" ist leider nur durchschnittliches Genrekino. Dabei beginnt der Streifen recht spannend und die Story um den mysteriösen Kirchenfund macht sogleich Hunger nach mehr. Jedoch flacht der Streifen immer stärker ab je mehr Rätsel gelöst werden, womit das Movie das Schicksal seiner zahlreichen Genrekollegen teilt. Beginn Hui, Ende Pfui. Leider wird viel zu selten die typische subtile und grenzgängerische Unterhaltung gesucht, die für gute Horror- und Gruselfilmen prägend ist, z.B. in der Form abstrakter und surrealer Darstellungen, wie es ein Stanley Kubrick so herrlich in Szene setzen konnte oder ein „The Ring“ es noch zu Beginn des Jahres zeigte.

Christine Ricci ist als alleinige Protagonistin der eigentliche Star des Films und spielt ihre Rolle extrem gut und sehr realistisch. Nur schade, dass das Drehbuch nicht den anderen Darstellern die Möglichkeit bietet ihr Können unter Beweis zu stellen. Mal wieder ein Streifen der verpassten Chancen, der nur Genrepublikum bedient.

[rk]