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Die Wutprobe

(Anger Management; USA, 2003)


 
Filmverleih (D) : Columbia
Filmverleih (USA) : Columbia
Kinostart (D) : 08. Mai 2003
Kinostart (USA) : 11. April 2003

Länge: 106 min.

MPAA:       Bildformat: 

Regie:
Peter Segal

Produzent:
Jack Giarraputo
Barry Bernardi

Buch:
David Dorfman

Schnitt:
Jeff Gourson

Kamera:
Donald McAlpine

Musik:
Teddy Castellucci


Besetzung:
Jack Nicholson   ............................   Dr. Buddy Rydell
Adam Sandler   ............................   Dave Buznik
Marisa Tomei   ............................   Linda
Allen Covert   ............................   Andrew
Kurt Fuller   ............................   Frank Head
Heather Graham   ............................   Kendra
Luis Guzmán   ............................   Lou
Woody Harrelson   ............................   Galaxia
Lynne Thigpen   ............................   Richterin Daniels
John Turturro   ............................   Chuck
Jonathan Loughran   ............................   Nate

Inhalt:
Höflich, sanftmütig und bescheiden: Einen friedliebenderen Menschen als Dave Buznik (Adam Sandler) gibt es nicht. Und doch gerät er an Bord eines Flugzeugs ohne eigenes Zutun in eine verbale Kontroverse mit dem Kabinenpersonal, das sich ausgerechnet von Dave provoziert fühlt. Der Vorfall hat Folgen für ihn: Dave wird zu einer Deaggressionstherapie verdonnert. So soll er lernen, seinen Ärger und seine Wut zu akzeptieren, um aufgestaute Aggressionen besser unter Kontrolle halten zu können. Einen Haken hat die Sache: Kein geringerer als der augenscheinlich völlig verrückte Dr. Buddy Rydell (Jack Nicholson) soll Dave die Vorzüge der Sanftmütigkeit vermitteln. Dabei müsste der eigentlich erst einmal selbst lernen, sein überschäumendes Temperament zu zügeln! Und so lässt Buddy seinen Patienten von einem Fettnäpfchen ins nächste tapsen. Ganz zu schweigen davon, dass der Doktor obendrein auch noch versucht, Dave seine Freundin Linda (Marisa Tomei) auszuspannen ...

Kritik:
Der Film lebt durch die Genialität von Jack Nicholson. Mit seiner Gestik, Mimik und Schauspielkunst spielt er den zumindest mittelmäßig agierenden Adam Sandler an die Wand; aber auch von Marisa Tomei ist in dem Film kaum was zu merken. Witzig sind die gelungen Gastauftritte zahlreicher Stars wie z.B. Heather Graham als verführerische und bornierte Schauspielerin oder Woody Harrelson als durchgeknallter Transvestit Galaxia. Der ansonsten durchschnittliche Film vermag außer Jack Nicholson nichts überragendes zu zeigen, außer vielleicht noch einigen Szenenhighlights wie z.B. eine Therapiestunde mitten auf einer Brücke im Morgenverkehr in der Jack Nicholson und Adam Sandler anfangen „I´m so pretty...“ zu singen.

Um wirklich gut zu sein, fehlen dem Streifen die wirklich zündenden Ideen, eine geschickte und spannendere Story und bis auf Jack Nicholson, besser agierende Hauptdarsteller. So ist der Streifen zwar für einen komödiantischen Kinoabend geeignet, aber für mehr leider auch nicht.

[rk]